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Gott, ich komme zu dir mit dem, was ist. Ich warte auf etwas, das ich nicht beschleunigen kann, und das Warten tut etwas mit mir. Hier muss ich nichts verstecken. Gott, ich lege dir mein Warten offen hin, genau so, wie es ist. Ich muss es vor dir nicht schönreden und nicht schneller machen. Wo ich nicht weiß, was ich beten soll, bitte ich dich: Tritt du für mich ein. Ich danke dir, dass ich mit meinem Warten zu dir kommen darf. Trag mich in dieser Zeit und halte mich, auch wenn sich äußerlich nichts bewegt. In Römer 8:26 heißt es in deinem Wort, “Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt”. Herr, tritt du ein, wo Worte fehlen, und nimm dich dieses Wartens an. Und nun bitte ich dich, wende dich dem zu, was das Warten in mir auslöst und verändert. Du siehst es klarer als ich. Sieh es an, geh hinein und sei dort bei mir. Gib mir Raum, es dir zu sagen, ohne es ordnen zu müssen. Und lass Hoffnung in mir Platz finden, nicht als Zwang, sondern als Geschenk von dir. Und dein Wort sagt uns in 2. Korinther 4:16, “ob unser äußerlicher Mensch verdirbt, so wird doch der innerliche von Tag zu Tag erneuert”. Gott, erneuere du, was Erneuerung braucht, und sei nahe bei dem, was das Warten auslöst. Gott, ich danke dir, dass du das Warten kennst und mich darin nicht allein lässt. Gott, ich warte vor dir, trag du mich. Im Namen Jesu. Amen.
